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Seminar in Schweinfurt 2019

von Rita Dörner

Vom 22.01. bis zum 25.01.2019 fand in Schweinfurt das erste QED-Seminar des Jahres statt. Organisiert wurde es von Nicholas Schwab und Lukas Kempf.
Am Freitagnachmittag hielt Lukas Gehring einen Vortrag über die Dichte von Primzahltupeln und wie man diese mit einfachen stochastischen Überlegungen abschätzen kann. Dieser fand, wie die restlichen auch, in der Fachholschule Schweinfurt statt. Anschließend trug Georgi Kocharyan über die Ramseytheorie vor, einem Teilbereich der Kombinatorik, während Leon Rauschning einen Vortrag über die Krankheit Krebs hielt.

Samstags referierten zunächst Daniel Harrer für die jüngeren Teilnehmer über den Satz von Monsky, einem Theorem über die Zerlegung von Polygonen in flächengleiche Dreiecke, und Matthias Paulsen über den Satz von van der Waerden aus der Kombinatorik. Nach einem Mittagessen in der Stadt trug Nicholas Schwab für alle Teilnehmer über T-Joins vor, die man nutzen kann, um in einem ungerichteten Graphen mit nicht nur positiven Kantengewichten den kürzesten Weg zwischen zwei Knoten zu finden, und im letzten Vortrag des Tages machten sich die Teilnehmer mit Tamás Korodi auf die Suche nach sehr großen Zahlen - ein Exkurs ging in das Thema der Ordinalzahlen.

Am Sonntag hielt vormittags Tobias Kilian einen Vortrag über die Funktionsweise von Blockchain am Beispiel von Bitcoin. Nachmittags trug zunächst Matthias Paulsen für die Jüngeren über Perkolation vor. Zeitgleich hielt Julian Feuerpfeil einen Vortrag, der sich mit dem Barnach-Tarski-Paradoxon beschäftigte. Den Tagesabschluss bildete eine Präsentation über IT-Sicherheit von Manfred Paul, genauer wie man einen Angriff durch einen Buffer-Overflow durchführt.
Der letzte Vortrag des Seminars am Montagvormittag, von Jörn Stöhler, behandelte Pólya’s Recurrence Theorem, die Frage, ob man auf einem unendlich großen Gitter entlanglaufen und immer wieder zum Startpunkt zurückkehren kann.

Zeit: 
25. Januar 2019 bis 28. Januar 2019
Typ: 
Seminar
Ort: 
Schweinfurt